Fußball: Die Schule fürs Leben

Training: Vom Einfachen zum Schwierigen

Oft werden im Training die einfachsten Grundregeln vergessen und schon in der Kreisliga wird versucht, „one touch“-Fußball a lá Pep Guardiola zu spielen.

Dabei gelten überall (in allen Klassen und Altersstufen) die gleichen Grundprinzipien: Vom Einfachen zum Schwierigen und vom Einzelspiel zum Mannschaftsspiel.

Und natürlich kann das alles am besten mit Spielen, Spielen, Spielen vermittelt werden.

Die entsprechende Vorgehensweise und Systematik:

1) Den Leistungsstand der Spieler richtig einschätzen

  1. Aufgaben stellen – Erklären – Demonstrieren/Vormachen (lassen) – Üben
  2. Evtl. Korrigieren – wieder Üben –
  3. Aufgabe verändern (evtl. erschweren) – Erklären – Üben – usw.

2) Steigerung der Anforderungen

  • Durch Anpassen der geforderten Geschwindigkeit (z.B. Ball führen nicht mehr im Trab, sondern mit erhöhter Geschwindigkeit)
  • Veränderung des Spielfeldes (kleiner, größer)
  • Zahl der Mit- und/oder Gegenspieler
  • Veränderung der Regeln (nur zwei Ballkontakte, Tore zählen nur nach Doppelpass/ausserhalb des 16er´s/nur nach Flanken/nur nach Kopfball,…)

Spielformen sind die wirkungsvollste Trainingsform, speziell bei Mannschaften mit wenig Trainingsmöglichkeiten/-zeiten und immer wechselnder Beteiligung der Spieler.

Alle Situationen (z.B. Aufholen/Verteidigen eines Vorsprungs, Standardsituationen, Über-/Unterzahl, Zweikämpfe…) die innerhalb des „richtigen“ Spieles auftreten können, sollten so oft wie möglich im Training simuliert werden. Die Spieler gewöhnen sich damit schon frühzeitig an Stress-Situationen und können mit diesen im „richtigen“ Spiel ruhiger und erfolgreicher umgehen.

S. T. A. R. K. E.    L. E. I. S. T. U. N. G.: So schaffst Du es mit entsprechendem Training!

S ystematisch
T eam bildend
A bwechslungsreich und Animierend
R egenerieren lassen (genügend Pausen einbauen)
K orrigieren
E infach

L eistung fordern, anerkennen und fördern
E igenverantwortung der Spieler entwickeln und stärken
I nspirieren (Anregen und Anreize schaffen)
S pielen, Spielen, Spielen
T ore erzielen und verhindern
U nterstützung geben (erklären, vormachen, korrigieren, aufmuntern)
N eues ausprobieren
G efühl und Gespür mit einfliessen lassen

 

 

 

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2 Gedanken über “Training: Vom Einfachen zum Schwierigen

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